Brennen
Die
ursprünglichste Art Ton zu formen ist,
mit Hilfe beider Daumen von oben ein Loch
in eine Tonkugel zu drücken. Unter
Drehen wird diese Öffnung möglichst
gleichmäßig erweitert oder wieder
zusammengedrückt. Nach und nach entsteht
eine einfache Vase oder eine Schale.
Wände und Boden sollten gleich stark und
ohne Risse sein.
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Das gut getrocknete
Werkstück wird in der Regel bei Temperaturen
zwischen 900 und 960°C gebrannt. Einige
Hersteller von Gießkeramik empfehlen den
Rohbrand mit einer Temperatur von 1100°C zu
fahren, weil dann das Werkstück weniger
wasserdurchlässig ist. Es nimmt dann allerdings
auch weniger Glasur auf. Probieren Sie aus, was
Ihnen besser gefällt.Nach dem Schrühbrand ist die
Keramik hart aber noch porös, damit die
Glasurfeuchtigkeit einziehen kann. Die
Oberfläche ist meist rauh. Ein heiles Werkstück
liegt mit seinem leichten Klang zwischen dem
dumpfen Ton des getrockneten Stückes und dem
hellen Klang des glasierten Teiles.
Die Temperatur beim
Glasur- oder Glattbrand richtet sich nach dem
gewählten Ton und der Glasur. Steingut wird bei
1020 bis 1150°C je nach gewählter Glasur
gebrannt. Steinzeugbrände benötigen etwa
1200°C und höher. ð Töpferhof-Tip 13Wenn Sie keinen Ofen besitzen,
brenne ich für Sie oder nenne Ihnen einen
Brennservice in Ihrer Nähe. Aus dem
Töpferhofsortiment bewährter Brennöfen suche
ich außerdem gern den für Ihre Ansprüche
richtigen Ofen heraus.
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