Brennen

Die ursprünglichste Art Ton zu formen ist, mit Hilfe beider Daumen von oben ein Loch in eine Tonkugel zu drücken. Unter Drehen wird diese Öffnung möglichst gleichmäßig erweitert oder wieder zusammengedrückt. Nach und nach entsteht eine einfache Vase oder eine Schale. Wände und Boden sollten gleich stark und ohne Risse sein.

-Tip 12
   
Das gut getrocknete Werkstück wird in der Regel bei Temperaturen zwischen 900 und 960°C gebrannt. Einige Hersteller von Gießkeramik empfehlen den Rohbrand mit einer Temperatur von 1100°C zu fahren, weil dann das Werkstück weniger wasserdurchlässig ist. Es nimmt dann allerdings auch weniger Glasur auf. Probieren Sie aus, was Ihnen besser gefällt.

Nach dem Schrühbrand ist die Keramik hart aber noch porös, damit die Glasurfeuchtigkeit einziehen kann. Die Oberfläche ist meist rauh. Ein heiles Werkstück liegt mit seinem leichten Klang zwischen dem dumpfen Ton des getrockneten Stückes und dem hellen Klang des glasierten Teiles.

Die Temperatur beim Glasur- oder Glattbrand richtet sich nach dem gewählten Ton und der Glasur. Steingut wird bei 1020 bis 1150°C je nach gewählter Glasur gebrannt. Steinzeugbrände benötigen etwa 1200°C und höher. ð Töpferhof-Tip 13

Wenn Sie keinen Ofen besitzen, brenne ich für Sie oder nenne Ihnen einen Brennservice in Ihrer Nähe. Aus dem Töpferhofsortiment bewährter Brennöfen suche ich außerdem gern den für Ihre Ansprüche richtigen Ofen heraus.

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